Gedenkstein auf dem Seeberg


Im Rahmen der Feiern zum 20-jährigen Wiedergründungfest der Bayrischzeller Gebirgsschützenkompanie wurde am 10.September 2000 bei der auf 1232 m hoch gelegenen Neuhütte auf dem Seeberg ein Gedenkstein durch den einheimischen Schützenkurat Elmar Mayr und Prof.Clodwig Morsak von der Universität Innsbruck eingeweiht. Die beeindruckende Feier unter weiß-blauen Himmel wurde von zahlreichen Schützen, Einheimischen und Gästen besucht. Darunter war auch eine Abordnung der befreundeten GSK aus Kitzbühel. Der Gedenkstein mit dem bayrischen und tiroler Wappen trägt folgende

Inschrift:

Dieser Stein „Auf der Wacht“ erinnert an die Auseindersetzungen zwischen Baiern und Tirol und an jene Gebirgsschützen, die in den Schicksalsjahren 1805 und 1809 hier ihre Heimat verteidigten.

Das Denkmal soll an die bayrisch/tirolerischen Schamützel im Ursprungtal in den Jahren 1806 und 1809 erinnern. An der Stelle, wo heute der Gedenkstein errichtet ist, hielten früher Bayrischzeller Gebirgsschützen Ausschau, um ihre Kameraden und die Bevölkerung vor anrückende tiroler Feinde zu warnen. In der Stalltüre der benachbarten Neuhüttenalm sind immer noch eingeritzte Namen Bayrischzeller Gebirgsschützen zu erkennen, die in den Jahren 1806 und 1809 hier „auf der Wacht“ standen. Der Standort des neu eingeweihten Gedenksteines heißt heute noch „Wachtl“.


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